Firma Sportstech – Test Speedbike SX 400

Nachdem imm ergangenen Jahr meine Erfahrungen mit der Firma Sportstech unter einem sehr unglücklichen Stern standen und so ziemlich alles schief ging, was nur schief gehen konnte, hat mir die Firma Sportstech angeboten das Speedbike SX 400 zu testen. Gerne habe ich das Angebot angenommen.

Lieferung

Trotz Weihnachten und Neujahr kam die Lieferung wie angekündigt an. Die Spedition, welche mit dem Transport beauftragt war, meldete sich 2 Tage vorher um die Lieferung abzusprechen. Da der Zeitraum, in der die Lieferung statt finden sollte, sehr weit gemessen war, bat ich darum, dass der Fahrer mich bitte 30 Minuten vor Lieferung anrufen möge. Kann ja sein, dass ich dann gerade mit Nele im Wald stehe. Angerufen würde ich, allerdings ca 5 Minuten vorher. Zum Glück war ich zu Hause. Laut der Sportstech Homepage beträgt die Liefergebühren 99 Euro. Eine sehr stolze Summe. Leider erfolgt die Lieferung nur bis Bordsteinkante. Auch auf Nachfragen war der Fahrer nicht bereit mir zu Helfen. Das Paket hätte nur bis ins Erdgeschoss gewusst. So stand ich da nun mit einem Paket, welches mit 63 kg etwas schwerer war als ich selber. Die erste Sporteinheit bestand für mich also nicht in Ausdauer sondern in Krafttraining. Für den Preis wäre eine Lieferung zumindest bis vor die Wohnungstür zu erwarten.

Montage

Um das Speedbike benutzen zu können, muss noch ein wenig Montiert werden. Sattel, Lenker, Fußstützen und der Computer sind noch nicht montiert. Die Anleitung dazu ist verständlich und die Montage ging fix und ohne Probleme von sich. Eine zweite Person ist dabei allerdings von Vorteil, für mich alleine war es zu schaffen, brauchte aber die eine oder andere Kraftanstrengung und Verrenkung. Aufbautest alleine war ca 30 Minuten – ging also sehr einfach und schnell.Zubehör zur Montage

Der Rahmen und das Zubehör oben auf dem Bild befinden sich gut und sicher verpackt im Paket.

Das Speedbike SX 400 fertig Montiert. Die Pedale fehlen noch, dort werden statt der mitgelieferten Pedale Klickpedale Montiert.

Funktionen

Das Speedbike SX 400 bringt folgende Funktionen und Eigenschaften mit (laut Sportstech Website)

  • 22 kg Schwungrad (reicht für meine Zwecke (Wintertraining bis das Rennrad wieder ran darf) vollkommen aus
  • Stufenlos verstellbarer Widerstand und Notstopp
  • Riemen Antrieb
  • App Konsole mit Ipad Halterung (die App iBiking+ gibt es leider nicht direkt fürs Ipad und so ist die Anzeige leider nicht optimal)
  • komfortabler Sportsattel (dieser ist für meinen. hintern leider etwas breit aber es kann so einfach kein anderer Sattel installiert werden – für mich ein großes Minus)
  • gepolsterte Armauflagen (für mich ein grosses Plus in sachen Komfort, gerade bei längeren Trainingseinheiten
  • rutschfeste Pedale mit Haltekörbchen – wie schon geschrieben, hier habe ich die Pedale durch Klick Pedale ersetzt, was problemlos möglich ist. es fährt sich einfach viel Sicherer und komfortabler als ohne
  • Wasserflasche mit Halterung – gut diese Wasserflasche habe ich gar nicht erst aus gepackt, taugt meiner Meinung nach nicht so viel und ist aus dünnem Blech, genauso wie der Getränkehalter, der einen sehr instabilen Eindruck macht.

Langzeittest

Hier werde ich im Laufe der Zeit (3, 6 und 12 Monate) berichten, wie sich das Rad so im Laufe der Zeit macht und ob und Weinjahr welche Probleme sich so zeigen.

Fazit

Bisher macht das Speedbike SX300 einen soliden Eindruck. Ob die Haltbarkeit besser ist als bei meinem vorherigen Model wird der Langzeittest zeigen. Ich werde hier nach 3 Monaten noch ergänzend dazu schreiben. Die ersten Trainingseinheiten sind absolviert und es sitzt und fährt sich sehr komfortabel. Der Mitgelieferte Brustgurt funktioniert ganz gut (ab und an reißt die Verbindung zum Rad ab, verbindest sich aber selbstständig wieder).

Das was ich nach wie vor zu beanstanden habe ist, das die Homepage mit dem Versprechen “direkt vom Hersteller” wirbt und so der Eindruck entsteht, das die Geräte in Deutschland gefertigt werden. Es ist auf der Webseite nirgends etwas anderes zu lesen. Auf dem Speedbike selber prangt dann der “Made in China” Aufkleber. Zumindest ist dieser jetzt schon mal drauf, das war auf dem Rad, welches ich vorher hatte nicht der Fall.

Besser wäre es aber die Homepage so zu überarbeiten, das klar wird, das die Produkte von Sportstech nicht in Deutschland hergestellt werden. Es wird zwar nicht explizit mit Made in Germany geworben aber der Ausdruck “Direkt vom Hersteller” lässt das doch irgendwie vermuten.

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Autor: Nicole

Mediengestalterin und ambitionierte Rennrad Fahrerin. Fotografin und Frauchen von Mischlingshündin Nele. Führt den Blog Schwuggedung seit 2011

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